Details
ISBN/EAN: 978-8-02-734558-8
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
14.12.2022
14.12.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
340 S.
340 S.
Format (T/L/B):
1.8 x 22.9 x 15.2 cm
1.8 x 22.9 x 15.2 cm
Hersteller:
e-artnow s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Za sidlistem 22
CZ 14300 Prague
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Der Peloponnesische Krieg (Buch 1-8)
Machtpolitik, Athen und Sparta: Reden, Schlachten und Krisen im antiken Griechenland
Beschreibung
Thukydides' Der Peloponnesische Krieg (Buch 1-8) entfaltet die große Auseinandersetzung zwischen Athen und Sparta nicht als bloße Chronik, sondern als analytische Untersuchung von Macht, Furcht, Interessen und politischem Zerfall. Von der Vorgeschichte und der berühmten Archäologie bis zu Perikles' Reden, der Pest, Mytilene, Melos und Sizilien verbindet das Werk präzise Ereignisdarstellung mit dichter rhetorischer Gestaltung. Sein nüchterner, oft strenger Stil begründet eine Geschichtsschreibung, die mythische Erklärungsmuster zugunsten rationaler Ursachenforschung zurückweist. Thukydides, Athener Aristokrat, Stratege und Augenzeuge, war selbst in den Krieg verwickelt und wurde nach dem Verlust von Amphipolis verbannt. Gerade diese biographische Zäsur verschaffte ihm Distanz, Zugang zu beiden Lagern und den Antrieb, ein "Besitztum für immer" zu schaffen. Seine Erfahrung politischer Verantwortung, militärischer Unsicherheit und städtischer Krise prägt die Härte seines Urteils über Demokratie, Imperialismus und menschliche Leidenschaften. Dieses Werk empfiehlt sich allen, die antike Geschichte, politische Theorie und literarische Prosa in ihrer anspruchsvollsten Verbindung kennenlernen möchten. Es ist unverzichtbar für Leser, die verstehen wollen, wie Kriege entstehen, wie Sprache Macht formt und warum Thukydides bis heute als Begründer kritischer Historiographie gilt.
Über Thukydides
Thukydides (vor 454 v. Chr. - zwischen 399 v. Chr. und 396 v. Chr.) war einer der bedeutendsten antiken griechischen Geschichtsschreiber. Er wurde auch der Vater der Schule des politischen Realismus genannt. Das attische Bürgerrecht besaß er wie sein Vater auf Grund seiner Zugehörigkeit zum Demos Halimos der Phyle Leontis an der Westküste Attikas. Somit verfügte Thukydides über beträchtliches Vermögen und konnte sich daher schließlich ganz seien historischen Studien widmen. Sein berühmtestes Werk "Geschichte des Peloponnesischen Krieges" hinterließ er zwar unvollendet. Er nutzte seinen Status als Exil aus Athen, um sich frei unter den peloponnesischen Verbündeten zu bewegen, und konnte den Krieg aus der Perspektive beider Seiten betrachten.