Details
ISBN/EAN: 978-3-8253-6741-1
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2017
1. Auflage 2017
Erschienen am:
25.03.2017
25.03.2017
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
411 S., 6 Fotos
411 S., 6 Fotos
Format (T/L/B):
3 x 24.2 x 16.5 cm
3 x 24.2 x 16.5 cm
Hersteller:
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg
Dagmar Konetzka
gpsr@winter-verlag.de
Dossenheimer Landstraße 13
DE 69121 Heidelberg
https://www.winter-verlag.de/de/gpsr/
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Schriftsinn und Epochalität
Zur historischen Prägnanz allegorischer und symbolischer Sinnstiftung, Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte 81
58,00 €
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Beschreibung
Die Frage nach dem "geistigen Sinn des Wortes" (Ohly) bezeichnet das vielleicht tiefgreifendste hermeneutische Problem, das sich mit dem mittelalterlichen Denken verbindet. ,Spirituelle' Bedeutungsebenen von Texten konstituierten sich über zunächst philosophische und philologische Verfahren, die rhetorischen Rastern unterzogen und vom Christentum neu gedacht und modifiziert wurden. Von Belang waren dabei insbesondere das Symbol als Zeichen einer (meist) ,urwüchsigen' Transparenz und die Allegorie als Figur semiotischer Vielschichtigkeit. Deren Implikate ziehen sich indes weit über das Mittelalter hinaus in die Vormoderne hinein und werden in der Moderne kritisch hinterfragt. Anhand konkreter Fallstudien beleuchtet der vorliegende Band die je epochale Relevanz und historische Spezifität von Allegorie und Symbol. Die Bandbreite reicht von Autoren wie Alanus ab Insulis über Frauenlob, Petrarca, Conrad Celtis, Ronsard, Tasso, Marino und Angelus Silesius bis hin zu Baudelaire und Vittorini.