Details
ISBN/EAN: 978-3-658-52054-0
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
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Erschienen am:
29.07.2026
29.07.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
v, 108 S., 8 s/w Illustr., 108 S. 8 Abb.
v, 108 S., 8 s/w Illustr., 108 S. 8 Abb.
Hersteller:
Springer VS in Springer Science + Business Media
juergen.hartmann@springer.com
Abraham-Lincoln-Straße 46
DE 65189 Wiesbaden
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Grenzüberschreitende Lehre
Perspektiven der Hochschuldidaktik
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Beschreibung
Die Begrifflichkeiten rund um die Themen Lehren und Lernen sind oft kategorisierend, vielmals sogar gegensätzlich: analog und digital, synchron und asynchron, frontal und interaktiv, Lehrenden- und Studierendenzentriert, usw. Nicht erst seit der Corona-Krise (Stichwort Hybrider Unterricht) wird Lehren und Lernen aber immer mehr als ein Phänomen sichtbar, welches verschiedene, oftmals getrennte Bereiche miteinander in Beziehung zu setzen vermag und so neue und kreative Möglichkeiten eröffnet. Diese neuen Möglichkeiten betreffen ganz verschiedene Themen, die im Rahmen des Sammelbandes betrachtet werden sollen: Hybrides Lehren und Lernen: Wie lassen sich analoge und digitale Formen des Lehrens und Lernens so miteinander verbinden, dass eine neue didaktische Form entsteht, die die Nachteile der jeweiligen Formen vermeidet? Interdisziplinäres Lehren und Lernen: Wie kann Lehren und Lernen im Verbund verschiedener Fachdisziplinen gelingen? Internationales Lehren und Lernen: Wie kann Lehre gelingen, die Teilnehmende unterschiedlicher Sprachen, Nationalität und Kultur gleichermaßen einbezieht? Lehrenden und studierendenzentriert: Wie kann Unterricht so gestaltet werden, dass die Differenz zwischen Lehren und Lernen weiter verringert wird, und in letzter Konsequenz gar eine Gemeinschaft der Lernenden entstehen könnte, die die Lehrenden mit einschließt? Forschung und Lehre: Inwieweit stehen Forschung und Lehre in einem Widerspruch zueinander? Wie kann Forschung durch Forschendes Lernen in die Lehre integriert werden? Wie kann die Lehre im Sinn des Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) selbst zum Forschungsfeld werden? Indem das Herausgeberwerk diese Fragen aus verschiedenen interdisziplinären Perspektiven thematisiert, regt es dazu an, in der Hochschullehre Grenzen nicht als vorgegeben, sondern als verhandel- und überschreitbar zu verstehen, um so neue Perspektiven zu eröffnen.
Über Jörg Noller, Christina Beitz-Radzio, Melanie Förg
PD Dr. Jörg Noller lehrt Philosophie an der LMU München. Dr. Christina Beitz-Radzio ist Tierärztin und Trainerin (Sprachraum eG) und arbeitet im Studiendekanat der Tierärztlichen Fakultät der LMU München. Melanie Förg, M.A., promoviert in Philosophie an der Universität zu Kiel und arbeitet an der Technischen Universität München (TUM) im Team der TUM Talent Factory. Dr. Sandra Eleonore Johst ist Dozentin für Philosophie und selbstständige Beraterin. Dr. Daniela Kugelmann ist akademische Oberrätin am Lehrstuhl für vegetative Anatomie und Zellbiologie an der LMU München. Dr. Sabrina Sontheimer ist freiberufliche Trainerin für Hochschuldidaktik, E-Learning, wissenschaftliches Schreiben und Kommunikation. Am Schreibzentrum der LMU München ist sie für die Weiterbildung der Lehrenden zuständig. Dr. Sören Westerholz ist Biologe und lehrt am Biomedizinischen Centrum der LMU München. Die Herausgebenden sind als Teil des Münchner Dozierenden Netzwerks (MDN) in der Hochschuldidaktik aktiv und veranstalten jährlich interdisziplinäre Symposien zu zentralen Themen der Hochschullehre.