Details
ISBN/EAN: 978-3-608-50160-5
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2016
1. Auflage 2016
Erschienen am:
19.09.2016
19.09.2016
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
160 S., Seidenüberzug mit Goldprägung
160 S., Seidenüberzug mit Goldprägung
Format (T/L/B):
1.5 x 19.4 x 11.7 cm
1.5 x 19.4 x 11.7 cm
Hersteller:
Tropen Verlag
info@klett-cotta.de
Senefelderstr. 31
DE 10437 Berlin
Tropen Verlag
info@klett-cotta.de
Senefelderstr. 31
DE 10437 Berlin
Weitere Details
arrow_forward_ios
Beschreibung
Damit das Theater bleiben kann, was es war, muss es sich ändern. 'Theater hassen' ist eine Streitschrift gegen und für das Theater, eine Totenrede und ein Liebesbrief, eben Ausdruck einer dramatischen Beziehung. Fahle Gespenster schleichen über die Bretter, die früher die Welt bedeuteten, heute aber nur mehr morsch knarzen. Das Theater verrennt sich in einer Nische, die niemanden interessiert. Verzweifelt holt es Flüchtlinge auf die Bühne oder zwingt die Zuschauer zum Mitmachen. So verkommt es zum Kabarett und zum Kindergarten. Außerdem ist es enorm unpraktisch: abhängig von Subventionen, trotzdem teuer, unverwandt elitär, nur heuchlerischer als früher, unbequem - weder kann man Popcorn essen noch auf die Toilette gehen. Es gibt jede Menge Gründe, das Theater zu hassen. Man ist es ihm sogar schuldig, besonders, wenn man es liebt.
Über Jan Küveler
Jan Küveler, 1979 geboren, lebt in Berlin und leitet im Feuilleton von 'Welt' und 'Welt am Sonntag' das Theaterressort. In den Nullerjahren hielt er sich zu Studienzwecken in New York auf. Seine Doktorarbeit über jugendliche Romanhelden, die sich der Reife verweigern, litt lange selbst unter Entwicklungshemmung. Inzwischen ist sie fertig.
Schlagzeile
Wer das Theater liebt, darf das Theater hassen.