Details
ISBN/EAN: 407-1-498-24020-5
Format: MP3 (in ZIP-Archiv)
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Erschienen am:
29.05.2026
29.05.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
406 Min., 44 Tracks, 357.24 MB
406 Min., 44 Tracks, 357.24 MB
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Bastardmoderne
Hörbuchdownload, Gelesen von: Armand Presser, Ungekürzt
Beschreibung
Bastardmoderne ist keine theoretische Abhandlung, sondern wortgewaltige Polemik. Kein Gnihihi, sondern Ratatata. Jan A. Karon enthüllt uns den Westen als einen "Bastard", als eine ungewollte Kreuzung aus postmodernem Relativismus, entfesselten Kapitalströmen, zivilreligiöser Hölle und migrationsextremistischen Auswüchsen. Die übergeordnete Frage ist: Wie wurden wir das, was wir nie sein wollten? Mit beißendem Witz und unbarmherziger Präzision beobachtet der Autor unsere verkommenen Stadtlandschaften. Ausgehend von einer zornigen Alltagsbeobachtung in Berlin-Kreuzberg ¿ wo Dönerfett, Regenbogenflaggen und Al-Jazeera-Dröhnen die alte Heimat überlagern ¿, stellt das Buch eine düstere Diagnose des gesellschaftlichen Verfalls der "Late-Stage-BRD", der späten Bundesrepublik. Jan A. Karon deckt die Mechanismen einer Epoche auf, die aus der Postmoderne hervorging und heute ein groteskes Zerrbild darstellt.
Fluide LGBTQIdentitäten halten Einzug, und Eliten inszenieren sich als Tugendwächter, während sie den Kitt der Gesellschaft auflösen. Bekenntnisse neuer Glaubensgemeinschaften unterscheiden fast nur noch zwischen Häretikern und Aposteln. Städte verwandeln sich in ein "Fremd" und "Zombieland". Karon plädiert nicht für eine Wiederkehr der "goldenen BRD", sondern für einen radikalen Bruch: Der Westen in seiner jetzigen Form muss kaputtgehen, damit wir leben können. Bastardmoderne provoziert und entrüstet und lässt keinen Zweifel daran, dass wir als Gesellschaft falsch abgebogen sind.
Über Jan A Karon
Jan A. Karon war (und ist) Teil der "Bastardmoderne". 1992 als Sohn polnischer Eltern in Ludwigshafen geboren, studierte er Politikwissenschaft, Geschichte und Literaturwissenschaft in Heidelberg und Oregon. Zwei Praktika in Kulturprogrammen von Goethe-Instituten in Tel Aviv und St. Petersburg, dann Umzug nach Berlin, wo er für das ZDF, die ZEIT, den Stern und den rbb arbeitete. Von 2021 bis 2026 war er Teil des Start-Up NIUS, wo er Recherchen und Reportagen verantwortete.